Tipps

Viele glauben, dass man massenhaft Fisch fangen kann, indem man einfach eine Angelschnur auswirft, und die Fische beißen automatisch an.

Viele Süßwasserangler behaupten, dass Meeresangeln keine Herausforderung aufweist.

Wir meinen, dass Meeresangeln mindestes so eine große Herausforderung ist, wie Lachsangeln.

Salzwasserangler müssen eine Reihe Punkte in Betracht ziehen, um erfolgreich zu sein.

Grundlage ist, dass alle Fische Orte aufsuchen, an denen sie Nahrung finden. Es ist außerdem wichtig zu wissen, welche Nahrung welche Fischart bevorzugt und wo diese Nahrungsquellen zu finden sind. Wir möchten nicht behaupten, dass wir jeden Fisch bekommen, doch wir haben eine Liste mit allen Plätzen erstellt, die erfahrungsgemäß Erfolg versprechen.

Tageszeit:
Die Lichtverhältnisse spielen eine nicht so große Rolle wie im Süßwasser, doch sie sind dennoch zu berücksichtigen. Dies ist davon abhängig, wie tief man angelt. Natürlich ist es in 100 Metern Tiefe so dunkel, dass die Lichtverhältnisse nicht ausschlaggebend sind. Es ist wichtig zu wissen, dass Fische im Dunkeln weniger scheu sind. Im Dunkeln ziehen sie näher an die Küste, auf der Jagd nach Kleinfischen, Krabben usw. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass einige Arten nur in der Nacht aktiv sind, wie zum Beispiel die Seezunge.

Gezeiten:
In Norwegen sind die Gezeiten nicht sehr ausgeprägt, doch an einigen Orten steigt der Wasserpegel bei Flut um einen halben Meter an. Obwohl dieser Unterschied nicht groß ist, so spielen die Gezeiten dennoch eine große Rolle. Grundsätzlich kann man sagen, dass es am besten ist, bei ansteigender Flut zu angeln. Der Wasserstrom bringt an einigen Orten Futter und Kleinfische Richtung Land. Besonders Plattfisch, wie die Flunder, spüren die Druckänderung bei Flut und beginnen nach Nahrung zu jagen.
Gezeitentabellen hat unser Angelguide Wolfgang.

Wind:
Auch die Windverhältnisse sind ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Fischfang. Landeinwärts strömende Winde sind meist sehr günstig, denn die Fische folgen der Nahrung, die gegen die Felsenküste strömt. Dorsch, Pollack und Meeresforelle sind Beispiele Arten, mit denen man leichter nach kräftigem Inlandswind Kontakt bekommt. So können Sie sich, wenn Sie auf Grund von Sturm nicht mit dem Boot hinausfahren dürfen, damit trösten, dass die Verhältnisse nach dem Sturm meist sehr gut sind.

Fiskebåt på vei ut havna

Båt 2

Fiskemen-1